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Heidi Vogelhuber, Bietigheimer Zeitung, 6. April 2022

Die Jury grübelt: Wer gewinnt den Linolschnitt-Wettbewerb?

»Sie drehen Ihre Runden, erst alleine, dann zu fünft. Sie überlegen hin und sie überlegen her. Alle sind dagegen? Dann wird das Werk markiert und ist ausgeschieden, wird von fleißigen Helferinnen sogleich ordnungsgemäß verpackt und weggeräumt. Diskussionen werden von Runde zu Runde wahrscheinlicher. (...)
Als Ultima Ratio werde abgestimmt. »Wir versuchen aber ein Ergebnis durch Diskussion zu bekommen« sagt Stefan Benning, Bietigheims Kultur-und Sportamtsleiter, der zum dritten Mal Jury-Mitglied ist. Alle drei Jahre trudeln in der Bietigheimer Galerie massig Grafiken in der Technik des Linolschnitts ein. In diesem Jahr gab es 460 Einsendungen von Fotos der Kunstwerke. Ausgewählt wurden daraus 123 Künstler, deren Originalwerke – jeweils drei pro Künstler – nun auf dem Boden der Galerie ausgebreitet sind, umgeben von den beiden aktuellen Ausstellungen. Für die Besucher ist die Galerie derzeit geschlossen, damit die fünf Juroren unermüdlich auf und ab schreiten können, am Dienstag haben sie morgens begonnen und am Abend muss die Entscheidung stehen: Welche drei Künstler werden mit dem Grafikpreis und dem Preisgeld ausgezeichnet? Und wer schafft es in die Ausstellung sowie in den flankierenden Katalog zum zwölften Linolschnitt-Wettbewerb – das schaffen nur ein Drittel, circa 40 der Künstler. (..)«