• Infos
  • Infos
  • Infos

Presse

Pressestimmen

Gabriele Szczegulski, Bietigheimer Zeitung, 19. Januar 2024

Einblicke, Innenblicke und Durchblicke

»Im engsten Raum Unendlichkeit gezeitigt« – Wolf-Rüdiger Hirschbiel

»(...) Hirschbiel ist 1942 in Stuttgart geboren und in Bönnigheim aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ihm sei schon damals klar gewesen, dass er Künstler werden wolle, so Hirschbiel. Deshalb machte er beim Bietigheimer Künstler Richard Hohly ein einjähriges Praktikum. Er erlernte die Glasmalerei und wie man ein Kunstglas fertigt. Mit dem Bietigheimer Künstler Paul Reichle war Hirschbiel bis zu dessen Tod eng befreundet. Er machte eine Lehre zum Glasmaler und Kunstglaser in Stuttgart, studierte dann Kunst an der Kunsthochschule in Stuttgart. Danach wurde er Kunstlehrer an der Realschule Besigheim.
In der Städtischen Galerie werden 50 seiner Aquarelle und zehn große Acrylbilder gezeigt. (...)
Meist sind es Quadrate, die das Bild beherrschen und in der Mitte Einblick in die Unendlichkeit geben, aber die auch Innenblicke und Durchblicke gewähren. Oft ist es die Horizontale, die die Unendlichkeit symbolisiert. So wird Landschaftsarchitektur zur Farbformenarchitektur par excellence. Als ob das Auge des Künstlers das Bild malt, kommt die Anordnung vom Sehen, wie es das Auge des Künstlers aufgenommen und gespeichert hat. Deswegen ist es bei Hirschbiel so wichtig, dass er aus der Erinnerung oder vor Ort malt und nicht von einem realistischen Foto. Das Geheimnis seiner Kunst ist das Sehen. «