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Ausstellungen

Vorschau

Unsere kommenden Ausstellungen 2023

Patrizia Kränzlein und Dieter Kränzlein – Farbe – Stein – Papier

18. März bis 18. Juni 2023

Dieter Kränzleins bevorzugtes Material für sein bildhauerisches Werk ist Muschelkalk. Meist wählt er einfache geometrische Grundformen wie Würfel oder Zylinder, oft auch Formen mit sanften Wölbungen oder Bögen. Die Oberflächen seiner Skulpturen verlebendigt er, indem er sie mit der Flex bearbeitet. Eine zunehmend größere Rolle in seinem Werk spielen kräftige Farben. Auch Patrizia Kränzlein hat sich der Abstraktion und geometrischen Formen verschrieben. Sie kombiniert in ihren schwarz-weißen Zeichnungen Graphit und Linolfarbe. Letztere trägt sie mit der Walze auf und erreicht so Schattierungen innerhalb der Flächen, die Räumlichkeit suggerieren. Dieses Formrepertoire entwickelt sie in reizvollen Fotogrammen weiter, einer Technik, in der lichtempfindliches Papier direkt partiell belichtet wird. Erstmals präsentieren Vater (*1962) und Tochter (*1987), die beide in Bietigheim-Bissingen leben und arbeiten, ihre Werke in einer gemeinsamen Museumsschau.

 

Zur Eröffnung am Freitag, 17. März um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein!

Einblick in die Sammlung: Wer hat Lust auf Rot, Gelb und Blau?

ab Mai 2023

Signalrot, Zitronengelb und Himmelblau – Farben prägen sämtliche Lebensbereiche! In der Tier- und Pflanzenwelt erfüllen sie etwa Warnoder Tarnfunktionen und sind somit fester Bestandteil von Kommunikation und Überlebensstrategien. Auch die Menschheit lernte zunächst die natürlichen, dann synthetisch produzierten Farbstoffe für sich zu nutzen – und mit Bedeutungen zu belegen. »Grün vor Neid«, »Rot wie die Liebe« und »Blaues Blut«: Den Farben werden Gefühle und Charaktereigenschaften zugeschrieben. Während Farben auch in der bildenden Kunst lange Zeit symbolische Funktionen innehatten, vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Autarkie der Farben, wobei vor allem die Primärfarben Rot, Gelb und Blau eine Sonderstellung einnahmen. Während Barnett Newman etwa mit seiner Gemäldeserie »Who’s afraid of Red, Yellow and Blue?« (1966 –70) fragte, wer sich vor dieser Trias fürchte, lädt die Städtische Galerie nun anhand von Werken aus der eigenen Sammlung zu einem lustvollen Gang durch das Regenbogenspektrum ein.

BIBLIOMANIA – Das Buch in der Kunst

8. Juli bis 22. Oktober 2023

Buch und Kunst sind ein Paar mit langer Geschichte, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung der äußeren Form, des Covers, der Typografie und der Illustration. In der Ausstellung wird der Fokus jedoch auf zeitgenössische Künstler*innen gelegt, welche das Buch als Motiv, Thema oder Ausgangsmaterial für ihre Arbeit wählen. Sie reflektieren zudem Bibliotheken als magische Orte der Gelehrsamkeit, als Kathedralen des Wissens, sowie Bücherregale, Buchhandlungen und Archive als eigene, aus-der-Zeit-enthobene Welten. Präsentiert werden Kunstwerke aus unterschiedlichsten Sparten, in denen der Faszination und Ausstrahlung des Buches nachgeforscht wird: seinen sinnlich-haptischen Qualitäten ebenso wie seinem jederzeit verfügbaren Speicher von Zeit, Wissen und Kultur – denn all dies macht das Buch zu einem komplexen Objekt, dessen gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung gerade im digitalen Zeitalter in seiner ganzen Tragweite ins Bewusstsein dringt.

 

Zur Eröffnung am Freitag, 7. Juli um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! 

 

 

 

 

 

Paul Kleinschmidt (1883 –1949) – Hymnen der Malerei

18. November 2023 bis 25. Februar 2024

Paul Kleinschmidt wurde vor 140 Jahren in eine künstlerisch geprägte Familie geboren. In den 1920er Jahren entwickelte er sich zum Maler des ausschweifenden Berliner Großstadtlebens, der Varietés, Theater und Kaffeehäuser. Von großer Sinnlichkeit sind auch seine opulenten Stillleben. Weniger bekannt sind seine – teilweise von Industrie und Fortschritt geprägten – Landschaften, in denen er Eindrücke von Reisen nach Oberschwaben, Südfrankreich und New York verarbeitete. Sein zwischen Realismus, Expressionismus und Neuer Sachlichkeit angesiedelter Stil ist unverwechselbar. Als Kleinschmidt 1934, inzwischen nahe Ulm lebend, auf dem Höhepunkt seiner Malerkarriere stand, wurden seine Bilder von den Nationalsozialisten als entartet diffamiert, er selbst ins Exil getrieben. Die Städtische Galerie widmet diesem Ausnahmekünstler eine umfassende Retrospektive mit mehr als 100 Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.

 

Zur Eröffnung am Freitag, 17. November um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! 

Jahresprogramm 2023